Schlafstörungen

Viele Menschen werden in ihrem Leben einmal von Schlafstörungen geplagt.  Ein- und Durchschlafstörungen, starkes Schnarchen oder eine verstärkte Tagesmüdigkeit können dabei verschiedenste Ursachen haben. Von einer echten, behandlungsbedürftigen Insomnie spricht man, wenn "eine Schlafstörung mit einer ungenügenden Dauer oder Qualität des Schlafes über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt". Dabei müssen allerdings Altersunterschiede bedacht werden: Ältere Menschen brauchen in aller Regel weniger Schlaf, bei ihnen kann eine vermeintlich ungenügende Schlafdauer in Wahrheit vollkommen normal sein.

Eine erste Untersuchungsmöglichkeit ist die Schlafpolygraphie. Für eine Untersuchungsnacht nehmen Sie einen kleinen Recorder mit nach Hause der wie ein Langzeit-EKG in der Nacht die Atmung, die Schnarchgeräusche den Sauerstoffgehalt und die Körperlage registriert. Mit einem Fragebogen wird zusätzlich standardisiert der Grad der Müdigkeit erfasst.

Sollte diese Untersuchung Auffälligkeiten aufweisen ist eine weiterführende Untersuchung im Schlaflabor sinnvoll. Hier werden im Rahmen einer überwachten Messung zusätzliche Werte wie zum Beispiel die Schlafphasen, das EKG und das Bewegungsverhalten im Schlaf registriert. Diese Untersuchungsmöglichkeit bieten wir in unseren beiden Schlaflaboren an.

Sollte dann bei ausgeprägten Atemaussetzern eine Atemunterstützung notwendig sein werden wir hier in der Praxis eine Anpassung von Atemmaske und Gerät vornehmen.

Bei Problemen mit einer bereits durchgeführten Beatmungsbehandlung können Sie sich ebenfalls an uns wenden.